Ein Willkommenstörtchen

Hallo ihr Lieben, ob ihr es glaubt oder nicht ich bin jetzt eine stolze Blog-Mama! Ich weiß ganz neue Nachrichten (die ihr ja auch nie erfahre hättet, wenn ihr jetzt nicht grade auf meinem Blog gehopst wäret). Heute darf ich euch ganz offiziell hier bei „bakeyourlife.com“ begrüßen und kann nur sagen, ich freue mich riesig dass ihr da seid. Und was gibt es besseres als dieses erfreuliche Ereignis mit einem Kuchen zu feiern?

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Vielleicht kennen  mich ein paar von euch schon von Instagram, dort betreibe ich meinen Account nämlich schon seit fast einem Jahr und eigentlich, ja eigentlich hat damit auch meine gesamte Backkarriere angefangen. Wenn ich ganz nostalgisch zurückblicke erinnere ich mich an das Törtchen, das ich ganz stolz am 9.August 2015 gepostet habe. Stolz wie Bolle, mit meinem iPhone 4s (was für mich damals modernste Technik war) bewaffnet habe ich 10  Minuten lang meinen No-Bake-Kuchen fotografiert (da nochmal der Link, damit ihr auch daran teilhaben könnt) und dachte: jetzt wirst du auch ein Foodie oder wie auch immer diese Leute heißen.

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Ich hatte keine Ahnung von Nichts und habe einfach probiert das Beste aus dem Kuchen rauszuholen. Der Hintergrund war nicht stimmig, ich hatte kaum Deko-Objekte, verwendete immer den gleichen Kamerawinkel und habe -wie schon oben erwähnt, mit meinem Handy die Fotos gemacht. Ich will mich jetzt auch nichts schlecht machen, aber wenn ich heute so auf meine Fotos schaue, sehe ich doch einen Unterschied…und der macht mich stolz und glücklich.

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Denn heute- ein Jahr später, habe ich nicht nur eine unglaubliche Sammlung an Tellern, Tassen und Co, ein viel größere Wissen über meine DSLR-Kamera und tausende Übungsfotos gemacht. Nein, bis heute habe ich auch so viele, unglaublich nette Menschen kennen gelernt, mich von Fotos inspirieren lassen und die Lust am Backen nicht verloren. Im Gegenteil mit jedem nachgebackenen Rezept, wächst meine Lust und Neugier neue Rezepte auszuprobieren, zu verändern und euch vorzustellen.

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So, nun aber Schluss mit dem ganzen emotionalen Rückblicksdrama und auf zum Rezept!

 

Mein Kühlschrank-Himbeer-Traum (der einen Nacht Schönheitsschlaf im Kühlschrank baucht) 

DSC_0412Für eine 18er-Springform braucht man:

 

  • 150g Butterkekse (ich habe diesmal die Leibniz-Mini-Schoko-Kekse gehabt, sehr zu empfehlen)
  • 80g Butter
  • 4-5 Batt Gelantine
  • 300g Magerquark
  • 100g Sahnequark /Griechischer Joghurt
  • 100g Schmand
  • 80g Puderzucker (denkt daran, bitte sieben)
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 1 El Zitronensaft (nach Belieben auch mehr)
  • 100g Himbeeren

 

Und so gehts:

  1. Zuerst bereiten wir den Boden zu, dazu die Kekse in einen großen Plastikbeutel geben und mehr oder weniger mit der Hand verschließen, dann ein Nudelholz nehmen und ganz nach Lust und Laune die Kekse klein rollern (grade wenn man mit Kindern backt, ist das ein großer Spaß).
  2. Die Kekskrümelchen nun in einen Top zusammen mit der Butter geben und auf mittlerer Stufe erhitzen, dabei muss man höchst wachsam sein denn die Kekse lieben es heimtückisch anzubrennen und dann dürft ihr nochmal anfangen. Wenn alles gut vermengt ist, die Keksmasse in eure mit Packpapier ausgelegte Springform geben und mit einer Gabel fest (ja, lieber richtig fest) andrücken und in den Kühlschrank verfrachten.
  3. Nun könnt ihr euch mit der Quarkmasse befassen, dafür eure Gelantineblätter 10 Minuten in einer flachen Schüssel mit kaltem Wasser einweichen. Währenddessen Magerquark, Sahnequark, Schmand, Puderzucker, Vanillezucker und Zitronensaft kurz und kräftig vermengen.
  4. Nach den 10 Minuten könnt ihr die Gelatine ausdrücken und in einem Topf kurz unter Rühren erhitzen. Wenn ihr dies getan habt und die Gelatine  schön flüssig ist (aber nicht kochend), gebt ihr zirka 3 El eurer Quarkmasse in den Top, verrührt das Ganze und gebt dies dann schließlich in die restliche Quarkmasse.
  5. Jetzt seid ihr auch schon fast fertig, nur noch die Himbeeren in eure weiße Masse geben und nochmals umrühren (wenn ihr eine intensive Farbe haben wollt, zerdrückt einfach die Früchtchen ein bisschen am Rand). Das Ganze wird dann für 10 Minuten im Kühlschrank verstaut und danach auf dem Keksboden verteilt.
  6. Tja, das wars dann auch schon, aber ihr solltet den Kuchen mindestens 8 Stunden, wenn nichts sogar über Nacht im Kühlschrank lassen, um mit einer schönen Konsistenz belohnt zu werden.

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So, das war es auch schon… Ging recht fix, nicht wahr?

Jetzt muss ich euch aber noch sagen, dass dieses Rezept nicht zu 100% meine Idee war, ich habe es nämlich letztes Jahr in einer meiner Lieblingszeitungen entdeckt und es stammt ursprünglich von der lieben Jessi von Törtchenzeit. Ich habe es aber nach häufigem probieren, für meine Geschmack angepasst und liebe diese kleine Tore einfach. Unglaublich, dass man nicht mal den Ofen anmachen muss dafür – nein ich meinte jetzt damit nicht einen romantischen Flirt mit dem heißen Gerät.

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So meine Lieben, ich hoffe der Beitrag hat euch gefallen und ich kann euch demnächst mal wieder in meiner Lieblings-Backstube begrüßen.

Habt eine gute Woche!

Eure Julia

P.S. Und ob ihr es glaubt oder nicht, jetzt mache ich auch noch gleich bei meinem ersten Blogevent „BeerenStark“ mit 😉 Drückt mir die Daumen und schaut doch mal bitte bei der lieben Ina vorbei, sie bloggt mit viel Leidenschaft und Liebe, kurz gesagt ihr Blog ist einfach nur zuckersüß.

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5 Gedanken zu “Ein Willkommenstörtchen

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